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August-Horch-Museum (Audi) Zwickau – lebendige Automobilgeschichte

August-Horch-Museum (Audi) Zwickau

Automuseum Audi - August Horch - Zwickau

Das August Horch Museum Zwickau ist in den ehemaligen Produktionshallen von Audi und Horch zu finden. Auf über 6.500 m² Ausstellungsfläche werden 115 Jahre Zwickauer Automobilbaugeschichte präsentiert. Über 120 Großexponante werden dabei in beeindruckenden, historischen Kulissen und zeitgeschichtlichem Kontext gezeigt. Die derzeit zusätzlich laufende Sonderausstellung AUTOBOOM, ist Teil der sächsischen Landesausstellung und zeigt anschaulich, die Automobilgeschichte der Nachkriegs- und Wendezeit.

In  Zwickau als August Horch & Cie. Motorenwagenwerke AG 1904 von August Horch gegründet, schied dieser nach Differenzen mit dem Aufsichtsrat aus dem Unternehmen aus.  

Nach Markenrechtsstreitigkeiten, die Horch im Anschluß verlor, erfolgte 1915 die Umwandlung zur Audiwerke AG Zwickau (Audi (lat.) – Horch).

1932 wurde dann die Auto Union AG aus den vier Unternehmen DKW, Wanderer, Horch und Audi gegründet. Vom Leichtkraftrad bis zum luxuriösen Oberklassewagen und Rennsport wurde die Produktpalette stetig erweitert und ist mit allen Fazetten im Zwickauer Automobilmuseum zu sehen.

Nach Demontage und Löschung der Auto Union 1948 aus dem Handelsregister wurde gleichzeitig die heutige Auto Union mit Standort in Ingolstadt gegründet und die Produktion dort aufgenommen. In Zwickau entstand parallel die VEB Sachsenring Automobilwerke, die nunmehr den Trabant produzierten.

Nach der Wiedervereinigung gründete der VW-Konzern eine gemeinsame Gesellschaft mit der IFA Kombinat PKW. In den ehemaligen Werksanlagen wurde am Standort Zwickau nun der VW Polo montiert.

In der aktuellen Sonderausstellung AUTOBOOM Sachsen (im Rahmen der Sächsischen Landesausstellung) ist im Audi-Museum dieses Stück Zeitgeschichte der unmittelbaren Nachkriegsjahre, DDR und Wiedervereinigung zu sehen. Unter anderem werden dabei Konzeptfahrzeuge und Prototypen für eine Weiterentwicklung des Trabants im Zeitgeist der 70er gezeigt.

Alle weiteren Informationen zum Museum, den Exponaten und den laufenden Sonderausstellungen sind unter www.horch-museum.de zu finden.

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