Tipp: Herbstportrait – Strukturen nachträglich einarbeiten

Gerade im Herbst ist das Licht für Outdoor-Shootings perfekt – meist weich und diffus ohne harte Schatten. Bei einem Mittelalter Outdoor-Shooting mit Karolina liefern gerade die dunklen und schweren Stoffe einen guten Kontrast zu den weichen Brauntönen und Farben der Natur.

Allerdings fehlen den Aufnahmen etwas der „Rahmen“, der Karolina im Bildzentrum umschließt. Dieser kann nachträglich erzeugt werden.

An allen drei Beispielen seht ihr, wie dieser nachträglich durch Blumen bzw. Strukturen ergänzt wurden, um räumlich mehr Tiefe zu erzeugen. Die Blumen und Sträucher hatte ich ebenfalls vor Ort fotografiert, mit der Idee diese dann in der Bildbearbeitung einzubauen.

Im ersten Beispiel springt der Unterschied kaum ins Auge. Links/rechts wurden Rosen eingefügt, um den Rahmen zu bilden.
Im zweiten Beispiel fällt der Unterschied schon größer aus. Blumen im Vordergrund plus Textur wurden eingefügt.
Im dritten Beispiel wurden Blumen an den Ecken platziert, unscharf geblurt, um Tiefenschärfe zu erzeugen.

Die einzelnen Schritte in Photoshop

  • Strukturebene (Textur) in Photoshop platzieren
  • Layer-Modus (Ebenenmodus) auf Screen stellen
  • Maske erstellen und dann die gewünschten Stellen „reinzeichnen“ (weicher Pinsel) bzw. maskieren.
  • Gegebenenfalls Deckkraft (Oppacity % – Ebene) anpassen
  • Im Abschluß hilt ein LOT (Color-LookUp Einstellunsgebene) die Farbanpassungen im gesamten Bild anzugleichen bzw. einen einheitlichen Bildlook zu verleihen

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