Von Budweis nach Dresden – ( Fotoreise Teil 2)

Dresden hatte ich zum ersten mal als Schüler im Wende-Sommer 1989 (damals noch mit aufwendigem extra „DDR-Visum“ – zusätzlich zum Visum für Ost-Berlin) besucht. Zwinger und die wiederaufgebaute Semperoper waren schon damals eindrucksvoll. Aber am meisten blieb das Bild der zerstörten Frauenkirche als Bild von braunen Trümmern – umgeben von einer riesigen Brachfläche (plus Trabbiparkplatz) – in meinem Kopf haften. Sowie das Bild der sozialistisch auf- und umgeplanten Prager Straße.

Dresden lag nun „fast perfekt“ auf der Reiseroute von Budweis nach Fulda: Zeit für einen Wiederbesuch.

Überrascht hat sofort die Umgestaltung des Bahnhofsviertels und die „Reduktion“ der Prager Straße, die nun ein gesundes Korrektiv durch die wiedererrichteten Altstadt erhalten hat.

Über das Thema Rekonstruktion und Wiederaufbau, ob nun detailgetreu, zeitgemäß oder nutzungsorierntiert, kann man sicherlich unterschiedlicher Auffassung sein. Der rekonstruierte bzw. neuinterpretierte Dresdner Neumarkt als Ensemble zur Frauenkirche ist gelungen – würde die Kirche  ansonsten verloren und ohne Bezug zum Umfeld wirken. Ein Hauch des alten, historischen und „Dresden als Elbflorenz“ ist nun wieder spür- und erlebbar.

Stahlender blauer Himmel, Straßencafes und Restaurants – Dresden lädt an vielen Ecken zum Flanieren und Verweilen ein. Belebt durch zahlreiche Touristengruppen aus ganz Europa und der Welt, wirkt Dresden lebendig, teilweise mondän und weltoffen, ein Bild das Dresden aus meiner Sicht gut tut.

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