#fotomittwoch *115 – die „kleinartigen“ Dinge

Die vergangenen Tage haben den Winter gebracht mit Schnee, Kälte und Sonnenschein. Und die damit verbundene Ruhe und Entschleunigung hilft, gegen die Hektik und Rastlosigkeit des auslaufenden Jahres anzustehen.

Wer kennt sie nicht, die Jahres-End-Hektik: Schnell sollte dies und jenes noch erledigt werden. Das muss noch in die Planung aufgenommen werden. Das Restbudget muß ausgeschöpt werden, und, und und, … Auch im Privatleben muss noch allerhand für die Festtage geplant und organisiert werden, die Festtage müßen einzigartig werden.

Oftmals wird es dabei nicht einfacher, dass wir nur ein Auge für die „großartigen“ Dinge im Leben (Reisen, Freizeitaktivitäten,… und eben die perfekten Festtage) haben, die unser Jahr mit „High-Lights“ füllen.

Fast wird dabei der Zauber und die Vergänglichkeit des Winters vergessen. Ist er doch eher störend (Verkehr, Winterdienst). Dieses Jahr auch zur Sparsamkeit aufrufend (Heizkosten?). Und letztendlich ist der Winter auch noch unzuverlässig in seinem Kommen und Gehen.

„Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken.“

Johann Wolfgang. v. Goethe

Wie „kleinartig“ er jedoch ist, sieht man oft nur wenn man sich Zeit nimmt und die Augen öffnet. Die Details sind einzigartig und vergänglich zu gleich. Und fast meditativ ist das Fotografieren im Schnee.

In diesen Sinne ein weiteres, schönes Zitat zum „Kleinen“, den Details und der Achtsamkeit, diesmal von Carl Hilty:

„Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener.“

Carl Hilty

Ich wünsche euch einen schönen Start in einen hoffentlich ruhigen, vorweihnachtlichen Mittwoch ohne große Hektik und Stress!

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